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Graz Marathon am 10. Oktober 2005

Nach 18 Wochen Training mit genau 1053 Trainingskilometern war es am Sonntag, dem 10. Oktober 2004 endlich soweit. Der Grazer City-Marathon war mein vierter und für heuer zugleich letzter Wettbewerb der auf dem Programm stand. Vielleicht ein paar Sätze auch zur Vorbereitung, weil ich der Meinung bin dass das sehr wichtig ist. Übernachtet habe ich bei Freunden etwas ausserhalb von Graz. Nach einem leichten Frühstück (1 Honigsemmel und 1 Kaffee), bin ich mit dem Auto Richtung Graz gefahren, hab´das Auto dort etwas ausserhalb geparkt und bin mit der Bim ins Zentrum gefahren (ca. 2 Std. vor dem Rennen). Beim Aussteigen aus der Bim hat es sehr stark geschüttet, was für einen vernünftigen Marathon schlecht gewesen wäre. Es hat aber nach kurzer Zeit aufgehört, sodass während des Rennens es nur ein, zweimal leicht genieselt hat, was nicht unbedingt ein Nachteil ist. Auch die Temparatur war mit 10 Grad nicht schlecht. Der Start war sehr entspannt, weil mit einer Teilnehmerzahl von ca. 4000 Läufern das Feld nicht allzu gross war. Die Strecke bestand aus zwei Halbmarathon-Schleifen, wobei es jeweils nach dem Start leicht bergauf ging. Meine Marathon-Zielzeit war unter 3:10 Stunden, das entspricht einer km-Zeit von 4:30 Minuten und das ist nach meiner Meinung auch schon das grösste Marathon Geheimnis - nämlich diese 4:30 so exakt wie Möglich 42 x zu laufen. Das ist mir am Anfang mit 4:38 und 4:34 nicht ganz gelungen, lag aber natürlich auch am leichten Anstieg auf den ersten zwei Kilometern. Ansonst lief ich das Rennen im Bereich zwischen 4:26 und 4:33. Wichtig ist natürlich auch immer genug zu trinken, vom Beginn weg. Das ich bis zum letzten Kilometer noch im Kopf meine Km-Zeit errechnen konnte spricht dafür das ich frisch genug war, und offenbar richtig trainiert hatte. Im Ziel standen dann 3:09´10 auf meiner Stoppuhr (PB=Persönliche Bestzeit wie das so schön heisst). Letztlich alles richtig gemacht!

Abschließend kann ich nur sagen, dass Graz für eine gute persönliche Zeit ein recht guter Boden ist, weil man sich einerseits gut auf die zwei Halbmarathon-Schleifen einstellen kann, andererseits mit dem kleineren Starterfeld (im Vergleich zu Wien) genug Platz zum Laufen ist.

Mit sportlichen Grüßen

Ch. Prosszer

Webmaster Ing. Herbert Dobsak